Water
Water
Darsteller: John Abraham, Lisa Ray
Benares, 1938: Die achtjährige Chuyia (Sarala) erfährt, dass ihr Ehemann gestorben ist - dabei hatte sie noch nicht einmal realisiert, dass sie zwangsverheiratet wurde. Als Witwe wird sie darum nach streng hinduistischer Tradition in ein Ashram für Witwen abgeschoben. Ihre Haare werden abrasiert, sie darf nur einen weissen Sari tragen und wird von der Gesellschaft wie eine Aussätzige behandelt. Im Ashram trifft sie auf eine Vielzahl von Frauen, die ihr Schicksal teilen - darunter die gläubige Shakuntala (Seema Biswas), die verbitterte Anführerin Madhumati (Manorma), die alte Patiraji (Vidula Javalgekar) und die hübsche Kalyani (Lisa Ray), die als einzige lange Haare hat. Der Grund: Sie wird jeweils über den Ganges gebracht, wo sie sich prostituieren muss, um den Ashram zu finanzieren. Doch da verguckt sich der Gandhi-Anhänger Narayana (John Abraham) in Kalyani und verspricht, sie zu heiraten. Ein Tabubruch.
Ein Film der einem sehr zu Herzen geht und sehr ergreifend ist. Ich persönlich bin teilweise aus dem Weinen und Wutausbrüchen beim Ansehen dieses Filmes nicht rausgekommen. Es ist einfach eine Schande dass es tatsächlich im 21. Jahrhundert diese Kinderehen in Teilen Indiens noch existieren.
