Vivah
Director: Sooraj Barjatya
Cast: Shahid Kapur, Amrita Rao, Anupam Kher, Alok Nath, Seema Biswas, Sameer Soni, Lata Sabarwal, Amrita Prakash, Manoj Joshi, Dinesh Lamba, Ameya Pandya, Mohnish Behl
Music: Ravindra Jain
Lyrics: Ravindra Jain
Sooraj Barjatya´s "Vivah" ist ein süßer Film aber kommt ein wenig spät. Der Film wäre ein oder zwei Jahrzehnte früher gut gelaufen. Der Film, ist eine Rückkehr zur Unschuld nach einem Versuch an der Modernisierung durch die Barjatyas. Es ist sehr indisch, aber die langsame erste Hälfte tötet den Film. Der Wendepunkt in der zweiten Hälfte ist der USP des Films außer einigen speziellen Momenten, und kann insbesonders an die Frau und Familienpublikum appellieren.
Handlung:
Prem (Shahid Kapoor) ist ein sanfter und leise sprechender reicher Kerl aus Delhi. Poonam (Amrita Rao), eine Waise, wurde in Madhupur, eine Kleinstadt, von ihrem Onkel (Alok Nath) großgezogen. Ihre Tante (Seema Biswas), ist auf ihre Schönheit eifersüchtig.
Prem ist einverstanden Poonam zu treffen um sie zu heiraten, aber nur um seinen Vater (Anupham Kher) zufrieden zu stellen, aber er verliebt sich in Poonam auf den ersten Blick. Ziemlich schnell entdecken die Beiden dass sie sozusagen verwandte Seelen sind.
Die Zwei feiern Verlobung und die Hochzeit sollte nach sechs Monaten stattfinden. Als schon die ganzen Vorbereitungen für die anstehende Hochzeit getroffen sind, gibt es eine Krise in dem Leben der Beiden. Wird die Hochzeit wie geplant stattfinden?
Spoiler:
Der Film fängt sehr gut an und geht mit guten Schritten voran bis zu dem Zeitpunkt wo sich Prem und Poonam verloben. Überraschend gibt es keine Bewegung in der Geschichte danach.
Es gibt nur Lieder und das übliche Schmausen wie in jedem Barjatya Film. Die einzige sparende Gnade des Films ist die Drehung im Märchen in der letzten halben Stunde.
Manche Szenen zwischen Shahid und Amrita sind gut, besonders die Szene des ersten Treffens. Die Beiden geben ein gutes Filmpaar ab. Mohnish Bahl, in einem speziellen Gastauftritt, liefert einen Dialog das es sicher ist das Publikum im Inneren zu erobern.
Nun zu den Leistungen:
Shahid ist als der unterworfene wohlerzogene Kerl gut, während Amrita den Teil der schüchternen und charmanten Braut die sie spielen soll eher nicht rüberbringt. Amrita Prakash, die ihre Cousine spielt macht einen tollen Debüt in einer Nebenrolle. Alok Nath, Seema Biswas und Anupham Kher sind wie üblich hervorragend. Der Rest der Schauspieler ist eher angemessen.
Aber die Kehrseite des Films ist die Musik von Ravindra Jain. Die Musik ist viel zu altmodisch. Einige der Dialoge sind wunderbar aber manche scheinen zu süß eher ins schleimige überzugehen.
Der Film scheint gute Aussichten im inneren des Landes und in kleineren Städten zu haben. In den Metropolen des Landes scheint sein Geschäft zweifelhaft. Es wird auch interessant die Reaktionen des Überseepublikums zu sehen
Quelle:bollyvista.com
Übersetzung:©2006 bollywoodmagic.de