Schatten der Zeit
Story
Glitter, Show und knallbunter Herzschmerz: So kennt der Fernsehzuschauer die indische Filmwelt aus der aktuellen Bollywood-Schwemme. Aus Sicht des deutschen Oscarpreisträgers Florian Gallenberger zeigt der Subkontinent ein anderes - dunkleres und bewegendes - Gesicht.
Indien vor der Unabhängigkeit: In einer Teppichfabrik bei Kalkutta arbeiten die Kinder Ravi und Masha unter harten Bedingungen. Ravi spart alles, was er beiseite legen kann, um sich eines Tages die Freiheit erkaufen zu können.
Doch als er erfährt, dass der Fabrikmanager seine kleine Freundin Masha an einen Mädchenhändler verkaufen will, opfert er seine Ersparnisse und schenkt ihr die Freiheit. Beim Abschied verspricht Masha, bei jedem Vollmond im größten Shiva-Tempel Kalkuttas auf ihn zu warten. Jahre später verlässt Ravi die Fabrik und geht zum Tempel. Auch Masha, inzwischen eine begehrte Tänzerin, sucht die heilige Stätte auf. Doch die Liebenden finden nicht zueinander. Erst viel später, als beide sich mit dem Schicksal abgefunden haben und bereits mit anderen Partnern verheiratet sind, begegnen sie sich wieder. Zuerst zögern sie, doch dann können sie nicht anders und folgen dem Ruf ihrer Herzen...
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