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Mohabbatein

Story

Regie: Aditya Chopra
Darsteller: Shah Rukh Khan, Amitabh Bachchan, Aishwarya Rai, Uday Chopra, Jugal Hansraj, Jimmy Shergill

Story

Narayan Shankar (Amitabh Bachchan) ist Rektor der Eliteschule Gurukul. In dieser Funktion wacht er darüber, dass Tradition, Ehre und Disziplin an seiner Schule gewahrt und geachtet werden. Veränderungen gegenüber ist er daher sehr skeptisch.
Im neuen Schuljahr kommen Vikram (Uday Chopra), Sameer (Jugal Hansraj) und Karan (Jimmy Shergill) als neue Schüler nach Gurukul. Die drei sind voller Lebensfreude und verlieben sich schon bald zum ersten Mal. Doch auch die Liebe verstößt gegen die Regeln der Eliteschule: Wie ein altes Gerücht besagt, musste einst ein hervorragender Schüler Gurukul verlassen. Dessen einziger Fehler war es, sich in die Tochter von Narayan Shankar zu verlieben. Megha (Aishwarya Rai), das einzige Kind des Rektors, wählte daraufhin den Freitod - sie konnte die Liebe ihres Lebens nicht vergessen. Erst als der neue Musiklehrer Raj Aryan Malhotra (Shah Rukh Khan) in Gurukul erscheint, erfährt die Schule einen leichten Wandel: So ermuntert Raj die drei Schüler zu ihrer Liebe zu stehen und dafür zu kämpfen. Doch das erweist sich als äußerst kompliziert: Ishika (Shamita Shetty), die Tochter reicher Eltern, ist unnahbar und lässt Vikram regelmäßig abblitzen, Sanjana (Kim Sharma) ist bereits vergeben und sieht in Sameer nur einen guten Freund.

Auch Karan ergeht es nicht besser, seine Angebetete Kiran (Preeti Jhangiani) ist verheiratet und wartet seit zwei Jahren auf ihren vermissten Ehemann. Sogar dem strengen Rektor kann Raj einige Zugeständnisse abtrotzen. Obwohl Narayan Shankar immer wieder betont, wie sehr er Veränderungen hasst, lässt er Raj erstaunlichen Spielraum. Doch Raj überreizt die Toleranz des Rektors: Als dieser von einer Besprechung überraschend früher zurückkehrt, platzt er mitten auf eine Party, die Raj für seine Schüler organisiert hat. Dort sind entgegen seiner Erlaubnis, und die Traditionen Gurukuls brechend, auch Frauen anwesend. Narayan Shankar ruft Raj in sein Büro und erklärt das Arbeitsverhältnis für beendet. In diesem Moment gibt Raj seine wahre Identität preis: Er ist der Schüler, der Gurukul aufgrund seiner Liebe zu Megha verlassen musste. Raj, mit einem Vertrag über das gesamte Schuljahr ausgestattet, gibt sich kämpferisch und schwört Gurukul nicht ein zweites Mal zu verlassen, nicht bevor er mit den verstaubten Traditionen und unmenschlichen Regeln von Narayan Shankar aufgeräumt hat. Narayan Shankar wird durch die Konfrontation mit Raj schmerzlich an den Verlust seines einzigen Kindes erinnert. Er beschließt aber, den Zweikampf mit Raj aufzunehmen und ihm zu beweisen, dass die Werte und Traditionen Gurukuls keineswegs veraltet sind. Doch die Kraft der Liebe ist nicht zu stoppen: Vikram, Sameer und Karan stehen weiterhin zu ihren Gefühlen und versuchen ihre drei Auserwählten für sich zu gewinnen.

Die Liebesgeschichten nehmen ihren Lauf und auch verschärfte Regeln können sie nun nicht mehr aufhalten. Alles sieht danach aus, als habe Raj triumphiert: Sein Versprechen an Megha, die Liebe nach Gurukul zu tragen, scheint in Erfüllung zu gehen. Narayan Shankar gibt sich nicht geschlagen: Er zitiert die drei Regelsünder in sein Büro und fragt, ob Raj sie zu ihrem Fehlverhalten angespornt hat. Als Vikram, Sameer und Karan erwidern, nur getan zu haben, was ihnen ihr Herz sagte, beschließt der Rektor, sie von der Schule zu verweisen. Am selben Abend erscheint Raj im Privathaus von Narayan Shankar und gesteht unter Tränen seine Niederlage. Er bittet den Rektor seine Entscheidung rückgängig zu machen und die drei sündigen Schüler in Gurukul zu behalten. Narayan Shankar willigt ein. Raj muss dafür allerdings vor der gesamten Schülerschaft seine Lehre über die Liebe widerrufen und Gurukul für immer verlassen. Da Raj den drei Schülern ähnliche Erfahrungen, wie er sie seinerzeit machen musste, ersparen will, akzeptiert er diese Bedingungen. Als Narayan Shankar in der Gewissheit seines Sieges überlegen betont, dass im Zweikampf zwischen Furcht und Liebe immer die Furcht obsiegen wird, erwidert Raj seine Sicht der Dinge:

In Rajs Augen hat Narayan Shankar durch seine Härte alles Lebenswerte verloren. Zuerst seine einzige Tochter und nun mit Raj auch noch einen Menschen, der ihm die Liebe eines Sohnes entgegenbringt. Am nächsten Morgen folgt die große Überraschung: Narayan Shankar räumt bei seiner Ansprache an die Schüler eigene Fehler ein und erkennt verbittert, dass er durch all seine Disziplin und Härte zu einem störrischen, einsamen Mann geworden ist. Er bittet Raj sich Gurukul anzuschließen, um den Schülern das wichtigste im Leben - die Liebe - näher zu bringen. Die Schule erfährt dadurch einen Umbruch, der Raj, Megha und Narayan Shankar miteinander versöhnt und vereint. Ein Bund, der im Leben nicht möglich war, aber über den Tod hinaus Bestand hat.