King Uncle
Story
Indien 1993
Regie: Rakesh Roshan
Cast: Jackie Shroff, “Baby” Pooja Ruparel, Shahrukh Khan, Anu Agarwal, Deven Verma, Paresh Rawal, Sushmeeta Mukherji, Naghma, Dalip Tahil u.a.
Es gibt Filme, da weiß man, dass sie zumindest teilweise die Grenze des Lächerlichen überschreiten, und trotzdem berühren sie einen so, dass man sogar ein paar Tränen vergießt. King Uncle ist für mich so ein Film, und ich glaube, dass liegt daran, dass Jackie Shroff nichts falsch machen „kann“. Ich habe jedenfalls bisher keinen Film mit ihm gesehen, in dem er mir nicht gefallen hätte.
Inhalt
Ashok Bansal (Jackie Shroff) ist ein sehr reicher indischer Mann, der für seine jüngeren Geschwister Anil (Shahrukh Khan) und Sunita (ich weiß leider nicht, wie diese Schauspielerin heißt ) sorgt. Dabei vergisst er jedoch, dass eine Familie nicht nur durch Wohlstand miteinander verbunden ist, sondern vor allem durch Fürsorge und Liebe. Da Ashok Liebe für eine Illusion hält, überwirft er sich mit seinem jüngeren Bruder, der nach dem Verbot Ashoks, seine sozial weit unter ihm stehende Freundin Kavita zu heiraten, wutentbrannt für immer das Haus verlässt. Dann verheiratet Ashok auch noch seine schüchterne Schwester Sunita mit einem zwielichtigen Geschäftsmann (Dalip Tahil), ohne jedoch zu ahnen, in welch grausame Situation er sie damit gibt.
Auf einer Geschäftsreise lernt er durch Zufall eine Waise namens Munna kennen. Das kleine Mädchen lebt unter dem harten Regime der ständig alkoholisierten Shanti in einem Waisenhaus in den Bergen. Munna flüchtet nach erneuten Schlägen Shantis in Ashok Bansals Haus, der sie nicht gleich wieder rausschmeißen kann, weil die Presse Wind davon bekommen hat und sein Image beträchtlich darunter leiden würde. Der kleinen Munna bleiben nunmehr 2 Tage, um das Herz des harten Patriarchen zu erweichen und womöglich sein Leben von Grund auf umzukrempeln...
